Supernanny mit Katja Saalfrank abgesetzt – RTL macht Schluss mit Fernseh-Erziehung

Endlich ist es passiert, nach vehementer Kritik vom Kinderschutzbund, da es immer wieder zu offenen Gewalttätigkeiten der Eltern gegenüber ihren wehrlosen Kinder kam, hat das Format Supernanny nun ausgespielt.
Katja Saalfrank selbst hat damit gut verdient, weint aber edle Erzieherinnen-Krokodilstränen. Die „gescriptete Realität“ sei nicht mehr in Ordnung gewesen und ihre erzieherischen Bild- und Textanteile immer weiter zurückgedrängt worden, so Saalfrank sinngemäß. Nun, Hauptsache die Quälerei von Minderjährigen vor der Kamera ist vorbei.

So zumindest muss man nicht mehr zur Primetime in dieses Format reinrutschen und als fassungsloser und ohnmächtiger Zuschauer wie ein Kaninchen in die Glotze hineinsehen, was so an Kindern verbrochen wird.

Mal ehrlich, vor dieser Sendung hocken, war doch in etwa so, wie in einer U-Bahn einer sich anbahnenden Schlägerei zusehen müssen. Man kann in beiden Fällen nicht reagieren, weil man eh keine Chance hat. In dem einen Fall könnte man noch das Handy benutzen, aber vorm Fernsehe sitzen und RTL anrufen, dass sie eingreifen, wenn Kinder zusammengeschrien und verkloppt werden?

Naja, endlich hat der Spuk ein Ende und man klebt nicht zur Primetime an dem Zeug fest, weil man wissen wollte, wie es in der Sendung ausgeht mit den heulenden Müttern und den für immer geschädigten Kindern.
Viel zu lang lief die Sendung, viel zu viel Missbrauch war geboten.

Bye bye Katja Saalfrank, sie hat es ja nur gut gemeint… oder wollte sie vielleicht einfach nur jeden Euro für das super laufende prollige Format abkassieren und musste gehen, weil die Briefe vom Kinderschutzbund immer länger wurden?

Oktoberfest – Massiver Besucheranstrom über die S-Bahnstation Hackerbrücke

Das erste Wiesn Wochenende ist mit den erwarteten Besuchermassen gestartet.

An den Ausstiegsknotenpunkten der Wiesn-Besucher, der S-Bahnstation Hackerbrücke, dem Hauptbahnhof und am Standort der Linie U5 Theresienwiese, galt es die Menschenmassen zu steuern.

Bahnsteig Kontrolle Hackerbrücke

Bahnpersonal bewacht den Bahnsteig Hackerbrücke

Mit einem Polizeimobil an der Hackerbrücke, aus dem Wiesn-Musik dröhnte und lockeren per-Du-Ansagen zum geordneten Ein- und Ausstieg, sorgte man für entspannte Lenkung der am frühen Nachmittag noch weitgehend nüchternen Menschenmassen, die aus den öffentlichen Verkehrsmitteln steigen und sich in einer großen Welle auf die Wiesn zubewegte.

Einige Verzweifelte, die sich per Handy aufgrund der Netzüberlastung rund um die Wiesen nicht mehr erreichen konnten, ein vereinzelntes Pärchen in alkoholoisierter Streitlaune, startete die Mehrzahl der Wiesnfans mit U- und S-Bahn am frühen Abend geordnet ins erste abendliche Wiesenwochenende.

Selbst einem schweren Pferdegespann mit 8 Pferden einer Münchner Brauerei gelang es ohne große Umstände die Hackerbrücke zu passieren.

Wiesn Gespann auf der Hackerbrücke

Eurovision Song Contest 2011 – das Ergebnis

Knapp „unter den ersten 10″ oder „im Mittelfeld“ landete Lena mit „Taken by a Stranger“.

Es lang wohl nicht an ihrer Performance, aber die Stimme setzte ich nicht besonders stark gegen die Musik durch. Doch dass muss nicht der Auslöser gewesen sein, für das relativ ettäuschende Abschneiden der Gewinnerin des Vorjahres. Die Qualität der Auftritte war insgesamt sehr hoch, es gab stimmlich sehr überzeugende Beiträge. Auch der Glamourfaktor, dass heisst allzu dick aufgetragene Bühnenshows mit viel Haut sind lustigen, eher zirkushaften Beiträgen (Moldavien, Estland, Irland) gewichen. Punkte allerdings brachten die Zirkusnummern weniger. Irlands wasserstoffblonde toupierte Zwillinge (Jedward, „Lipstick“), erinnerten an zwei wildgewordene Kems aus dem Barbiepuppenpärchenkarton. Hochfavorisiert, landete ihre aufgedrehte Performance nur auf Platz 8.

Hier das genaue Ergebnis der Stimmabgaben mit Angabe der Titel, Texter und Komponisten der Songs:

1. Aserbeidjan
Ell und Nicki
„Running Scared“

Musik: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain Farquharson; Text: Stefan Örn, Sandra Bjurman

2. Italien
Raphael Gualazzi
“Madness of Love
Raphael Gualazzi

3. Schweden
Eric Saade
„Popular“
M/T: Fredrik Kempe

4. Ukraine
Mika Newton
„Angel“
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova

5. Dänemark
A Friend in London
“New Tomorrow”
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner

6. Bosnien und Herzegowina
Dino Merlin
„Love in Rewin“
M/T: Dino Merlin

7. Griechenland
Loukas Giorkas feat. Stereo Mike
“Watch My Danc”e
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali

8. Irland
Jedward
“Lipstick”
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson

9. Georgien
Eldrine
One More Day
M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze

10. Deutschland
Lena
„Taken By a Stranger“
M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes

11. Großbritannien
12. Moldawien
13. Slowenien
14. Serbien
15. Frankreich
16. Russland
17. Rumänien
18. Österreich
19. Litauen
20. Island
21. Finnland
22. Ungarn
23. Spanien
24. Estland
25. Schweiz

DSDS Finale 2011 – Zuschauer wählen Pietro und Sarah in Pärchenfinale

In der RTL DSDS-Zwischenstandsmeldung zum Voting präsentierte Moderator Dieter Bohlen fast gleiche 30% Stände… So wurde die Geldmaschine „Anrufen für DSDS“ nochmal kräftig angekurbelt.
Doch echt oder unecht – unwahrscheinlich war das Ergebnis nicht. So warb die Jurorin Fernanda Brandao noch ausdrücklich für Frauenpower und Sarah Engels zeigte in ihren Doku-Einspielern viel Selbstkritik und Emotion. Das alles Garanten für einen kräftigen Votingschub auch bei der weiblichen Teilnehmerin. Am Ende stiegen Pietro Lombardi und Sarah Engels, Bohlens Wiederinkraftsetzung nach ihrer Abwahl, in den Ring zum Finale.
Sarah Engels Wiedereinstieg war von den RTL Dramaturgen möglich gemacht worden, nachdem man die Mitkämpferin Nina Richel für zu sensibel für die Show erklärt und aus dem Reigen verabschiedet hatte.

Ausgeschieden war Ardian Bujupi. Seine Songauswahl und sein Auftritt waren nahezu perfekt, er zeigte Emotion, Präsenz und variable Stimme, alles stimmte bei der Nummer drei.
Aber sein kerniges Muskelshirt Image, seine vielgezeigte Faszination von schnellen Autos und schönen Frauen waren wohl doch nicht dass, was die Mädchen, die hier bei den Anrufern auschlaggebend waren, sich so wünschen. Das Rennen zwischen dem sehr gut singenden Muskel-Macho und dem gut singenden Spaßvogel ging für die Lockerheit aus, nicht für die Maskulinität des Kontrahenten.
Die kräftige Stimme und die Intonation von Sarah Engels funktionierte auch ohne tänzerische Begabung. Auch diesmal, von Bohlen galant übersehen, stakste sie zu einem ihrer langsamen Songs gegen den Rhythmus über die Bühne. In den langsamen Songs startete dann auch der Favorit und Liebling der Mädchen Pietro Lombardi durch. Seine Spaßnummern zeigten weniger das musikalische Niveau, als den Mut sich zum Affen zu machen. Zudem Glückwunsch an die, die den Titel „Mambo No. 5″ immer noch hören können. Ein inzwischen weichgesungener Song, der als Schlusssong die Türen eher schloss. Doch für Pietro Lombardi, für den wohl schon längst die größte Fangemeinde von allen anruft, funktionierte selbst dieser Gassenhauer noch, um ins Finale zu kommen. Ob nun Pietros Lombardi einen rot weiss gestreiften Anzug trägt oder nicht, auch das trägt seine Fangemeinde mit.

Auch die Bühnenshow bei „Waving Flag“ mit Bujuppi führte etwas ins Beliebige. Die Tänzer trugen dazu große Fahnen, die wie Lätzchen um den Hals gehängt worden waren. Bujuppi blieb aber von optischen Ausfügen in die Clownerie verschont.

Doch die vielen anderen Songs waren diesmal ansprechender ausgewählt als sonst:

Pietro Lombardi mit der Sommerhit Antiquität von 1999:
“Mambo No. 5″ von Lou Bega aber auch mit:

“Can you feel the love tonight” von Elton John
“Wenn das Liebe ist” von Glashaus

Sarah Engels mit
“One day in your life” von Anastacia
“Lady Marmalade” (bei RTL als „von Christina Aguilera“ geführt..,

Diese sang aber nur eine 1998 er Version von „All Saints“ die im Film Moulin Rouge 2001 dem Song einen neuen Hype beschert hatte und auch von Pink gecovert wurde. Alle die diesen Song gecovert hatten, stürmten die Charts. Aguilera hatte damit den vierten Tophit in den Billboard Hot 100 und alle drei anderen Interpretinnen dieser Version,, Lil’ Kim, Mýa und Pink gelangten damit das erstemal in ihrer Karriere auf Chartplatz 1.

“Beautiful” von Christina Aguilera

Ardian Bujupi mit
“Loving you is Killing me“ von Aloe Blacc
“Waving Flag” von K’naan
“Feeling good” von Michael Buble

6. Mottoshow 2011 – Ergebnis mit Tränen

Eine wirkliche Überrraschung war das Ergebnis nicht, da das gesangliche Niveau und der stimmliche Ausdruck bei allen Kandidaten hoch war, jedoch die Lücke zwischen Präsentation und stimmlichen Möglichkeiten bei einer Kandidatein immer größer geworden war. Zazou Mall war in der 6. Mottoshow das Aus beschieden.

Zazou Mall hatte auf Charme und Sexiness gesetzt und das hat auch lange funktioniert. Zazous Lächeln, ihre Cheerleader-Qualitäten und ihre Exotik reichten aber nicht für eine weitere Show. Darum gab es dann Tränen bei Zazou, die von ihren Fans vor der Übermacht der Anruferinnen für Pietro und andere Jungs der Show, nicht mehr weitergewählt werden konnte.

Die letzte weibliche Kandidatin Sarah Engels, wackelte diesmal nicht. Mit auf der Abwählliste neben Zazour stand in der 6. Mottoshow der singende Arzt im Praktikum Marco Angelini, den die interessantere Zukunft vielleicht am Ende doch im Arztberuf erwartet. Im Moment scheint er das allerdings nicht so zu sehen. Ob er mit der verzweifelten Songwahl in Richtung Partykracher richtig liegt, könnte, wenn die Songauswahl der anderen männlichen Kandidaten soviel spannender ausfällt, schnell zu einer eindeutigen Abwahl führen.
Auch wenn der Kandidat sich durch glaubwürdige gute Laune auszeichnet, war es doch ganz angenhem einmal zu sehen, dass er – zumindest auf der Position des Wackelkandidaten in der Show -, auch einmal nicht lächelte.

Ganz so schlimm ists für Zazou Mall nicht, mit ProSieben Let`s Dance Juror Joachim Llambie hat sie einen wichtigen Fan und vielleicht klappt es in der nächsten Staffel bei Let`s Dance, in der derzeit Thomas Karaoglan seine Sendezeit als Showtime nutzt.

6. DSDS Mottoshow 2011 – die Songs

Alle Auftretenden haben ein gewissen Niveau erreicht, davon einige mehr und andere weniger. Das Motto lautete „Europa gegen Amerika“ und war damit für fast alle Songs offen.

Ardian Bujupi traf mit seiner Songauswahl ins Schwarze, präsentierte “Glow” von Madcon und “I Need A Dollar” von Aloe Blacc.

Marco Angelini zeigte: “Der Komissar” von Falco und “Use Somebody” von Kings Of Leon.

Sarah Engels ging auf Nummer sicher mit stimmgewaltigen Ohrwürmern: “Walking On Sunshine” von Katrina And The Waves und “Hurt” von Christina Aguilera.

Sebastian Wurth zeigte ein gutes Händchen bei der Songauswahl, performte “You And Me (In My Pocket)” von Milow und “Hallelujah” sollte an die Version von Rufus Wainwright angelehnt sein, denn da gibts ja noch den Urheber Bob Dylan selbst und noch viel mehr Interpreten.

Pietro Lombardi wurde in das Dauerclowncostüm mit: “Don’t Worry Be Happy” gesteckt, allerdings in nicht ganz so nervigen Version der Hermes House Band und punktete mit der interessanteren Songauswahl “Mad World” von Michael Andrews feat. Gary Jules.

Zazou Mall in maximal kurzen Glitterkleidchen und mit “A Night Like This” von Caro Emerald und “Waka Waka (This Time For Africa)” von Shakira.

Wie das alles ausging: hier

Japan: Erdbebenlage bleibt angespannt

Im Atomkraftwerk Fukushima hat sich die fast aussichtslose Lage stabilisiert, allerdings kommen die Erdplatten nicht zur Ruhe. Die Experten warnen heute, 11 Tage nach der Katastrophe vor schweren Nachbeben mit einer Stärke auf der Erdbebenskala von 7.
Die Nachbeben hatten bisher auch kaum pausiert, seit der Katastrophe am 11.03. wurden 60 Nachbeben gemessen.

Japan Tsunami Berichte

Angesichts der Atomkatastrophe in Japan und die hohe Betroffenheit der ganzen Welt, verlor sich die Wahrnehmung des Tsunamiunglücks nahezu. Hier zum Gedenken an die Tsunamiopfer, Bilder dieser Naturkatastrophe.
Die großformatigen Luftaufnahmen von der Tsunami Katastrophe in Japan lassen keinen Zweifel, daran, wie machtlos Städte gegenüber einer Tsunami Welle sind:
Aufnahmen von Doug Parker: Luftaufnahmen über die Zerstörung.
Wer sich diese Bilder ansieht, kann ermessen, welches Chaos dort herrscht. Wer bereit ist, eine Vorstellung darüber zu erhalten, welches Gesicht dise Katastrophe hat, kann sich vorsichtig durch diese Bilder blättern, ebenfalls von Doug Parker, der für die Agentur AP arbeitet und die in verschiedenen japanischen Zeitungen erschienen sind:
Bilder „One week of sorrow“y

Wer es sich leisten kann, findet hier eine Spendenseite für das japanische Rote Kreuz, verwaltet durch das Deutsche Rote Kreuz:
Rotes Kreuz für Japan

Quotenrennen 4. Mottoshow „DSDS“ und „Wetten, dass..?“ mit Justin Bieber und Bruno Mars

DSDS lag diesmal in seiner eigenen Erfolgsgeschichte mit erreichten 28,3 Prozent (3,69 Millionen Zuschauer) in der Zielgruppe der 14-49jährigen, etwas unter den vorangegangenen Shows dieser Staffel.

In der Kategorie Gesamtzuschauer, verlor DSDS gegenüber „Wetten, dass..?“ das Quotenrennen. DSDS lag bei 18,7 Prozent, in Zahlen 6,29 Millionen bei den Gesamtzuschauern.

„Wetten, Dass,.. ?“ muss den direkten Vergleich nicht scheuen: Die markrelevante Zielgruppe (14- bis 49-Jährigen) war mit 2,87 Millionen Zuschauern dabei, dass sind 22,2 Prozent. Bei den Gesamtzuschauern toppte Gottschalk mit 9,06 Millionen Zuschauern, einem Marktanteil von 27,6 Prozent, damit überholte er DSDS mit immerhin drei Millionen Zuschauern des Publikums.

Gottschalk war zwar ein ziemlich schusseliger Moderator, punktete vor allem mit hoher Stardichte: den gelungenen Top-Acts Justin Bieber und Bruno Mars; Showreview: hier.

Thomas Gottschalks „Wetten Dass,…“ 2011 – die Topacts Justin Bieber und Bruno Mars retteten einiges

In Augsburg, vor seiner Abschiedssendung in Mallorca war Thomas Gottschalk vor allem körperlich anwesend. Zwar ließen ihn Seemannslook, Bart und die etwas gestutzten Haare besser aussehen, als die ewige Radiomoderatorernmähne aus ganz alten Zeiten, aber innerlich war er nicht ganz da. Bei der als Überraschung gedachten originellen Bildentstehungsperformance, – ein Gottschalk-Portrait entstand auf Schwarz in Goldglitterstaub -, wirkte er, als wolle er das ganze nicht verstehen. Michelle Hunziker glitt verbal aus, indem sie zu oft beteuerte, dass dies doch ein überaus teures und wertvolles Geschenk sei, weil Gottschalk sich einfach nicht freuen wollte.
Unkonzentriertheit und Hektik begleiteten ihn durch die ganze Sendung. Vielleicht sollte man die nächste Überraschung doch lieber mit ihm absprechen.

Hauptacts waren Herbert Grönemeyer, Justin Bieber und Bruno Mars.

Bruno Mars flirtet mit den Teenies im Studiopublikum

Bruno Mars flirtet mit den Teenies im Studiopublikum

In deren Gefolge gab es einen quirligen Udo Jürgens, den Gottschalk einfach nicht aussprechen ließ und Grande Dame Chatherine Deneuve. Im Vorfeld war Til Schweiger für seine Filmpromotion zu Gast und kaute in Til-Schweiger- Manier, aber immerhin mit nicht nur gesenktem Blick, dem Zuschauer einige Antworten vor. Herbert Grönemeyer kriegte die Playback-Performance nicht richtig in den Griff, sang bei seinem „Schiffsverkehr“- oder so Lied, fetzig neben das Mikro, sein jüngerer Kollege Justin Bieber griff hingegen ganz echt in die Tasten und kam – gestylt in einer rot-schwarzem Art Fledermauslack-Look -, cool professionell rüber und vertrat eine musikalisch sehr eigene gelungene Gesangsnummer. Verdienter Ruhm für den Künstler mit einer echten musikalischen Entwicklung ohne Kunstdünger.

Justin Bieber bei Wetten Dass mit aggressivem Touch

Justin Bieber bei Songpräsentation auf der Wetten-dass-Bühne

<a Justin Bieber lauscht seiner Übersetzung auf der "Wetten, dass.."- Couch

Justin Bieber lauscht seiner Übersetzung auf der "Wetten, dass.."- Couch

Bruno Mars bewegte sich zu „Grenade“ kaum, er hatte es nicht nötig, geschlossene Augen und Konzentration auf den Song war dichter hochklassiger Pop, auch seine Musik ist ebenfalls ohne Kunstdünger groß geworden. Gottschalk holte ein Mädchen aus dem Publikum zu Mars auf die Bühne. Unter emotionaler Hochspannung besann sie sich auf ihre Möglichkeiten vorm Millionenpublikum und grüßte noch schnell ihre Handballmannschaft, bevor sie dann von ihren Begleiterinnen als Siegerin des Abends wieder in ihre Mitte genommen wurde, nachdem der derzeitige Balladengott Bruno Mars sie berührt hatte!

Bruno Mars wirkte nach einer leidenschaftlichen Präsentation seines Songs relaxt, sympathisch und – man staune, auch sehr höflich und
ein bisschen schüchtern.

Auch wenn der Showmaster den zerstreuten gab, bleibt es Fernsehunterhaltung ohne Boshaftigkeit und verletzende Sprüchen gegenüber Heranwachsenden. Auch wenn man etwas nicht ist, kann es ein Vorteil sein.