Knapp “unter den ersten 10″ oder “im Mittelfeld” landete Lena mit “Taken by a Stranger”.
Es lang wohl nicht an ihrer Performance, aber die Stimme setzte ich nicht besonders stark gegen die Musik durch. Doch dass muss nicht der Auslöser gewesen sein, für das relativ ettäuschende Abschneiden der Gewinnerin des Vorjahres. Die Qualität der Auftritte war insgesamt sehr hoch, es gab stimmlich sehr überzeugende Beiträge. Auch der Glamourfaktor, dass heisst allzu dick aufgetragene Bühnenshows mit viel Haut sind lustigen, eher zirkushaften Beiträgen (Moldavien, Estland, Irland) gewichen. Punkte allerdings brachten die Zirkusnummern weniger. Irlands wasserstoffblonde toupierte Zwillinge (Jedward, “Lipstick”), erinnerten an zwei wildgewordene Kems aus dem Barbiepuppenpärchenkarton. Hochfavorisiert, landete ihre aufgedrehte Performance nur auf Platz 8.
Hier das genaue Ergebnis der Stimmabgaben mit Angabe der Titel, Texter und Komponisten der Songs:
1. Aserbeidjan
Ell und Nicki
„Running Scared“
Musik: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain Farquharson; Text: Stefan Örn, Sandra Bjurman
2. Italien
Raphael Gualazzi
“Madness of Love
Raphael Gualazzi
3. Schweden
Eric Saade
„Popular“
M/T: Fredrik Kempe
4. Ukraine
Mika Newton
„Angel“
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
5. Dänemark
A Friend in London
“New Tomorrow”
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
6. Bosnien und Herzegowina
Dino Merlin
„Love in Rewin“
M/T: Dino Merlin
7. Griechenland
Loukas Giorkas feat. Stereo Mike
“Watch My Danc”e
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
8. Irland
Jedward
“Lipstick”
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
9. Georgien
Eldrine
One More Day
M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
10. Deutschland
Lena
„Taken By a Stranger“
M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
11. Großbritannien
12. Moldawien
13. Slowenien
14. Serbien
15. Frankreich
16. Russland
17. Rumänien
18. Österreich
19. Litauen
20. Island
21. Finnland
22. Ungarn
23. Spanien
24. Estland
25. Schweiz