DSDS 2009 – Quotenmanagement der Jury und Ergebnisse fürs Finale der Top 3

Die Bewertungskommentare insbesondere von Chefjuror Dieter Bohlen in der Mottoshow Nummer 7, wirkten quotenstrategisch.
So verzog die an sich stimmsichere Sarah Kreuz in ihrer Ballade Töne, powerte den Song etwas zu laut heraus, für Bohlen war nicht nur kein Ton falsch, der Vortrag sogar „besser als das Original“. Nicht so gut kam Annemarie Eilfeld weg. Sie sang ihren zweiten Song packend und authentisch, Bohlen war um Nivellierung bemüht – „nicht so gut wie Kelly Clarkson“, aber „dafür absolut ok“. Viel Zeit nahm sich Bohlen, um sich auch streitlustig an die aufgeregten Eltern von Eilfeld im Publikum zu richten –
Auch Eichinger begab sich in ihrer Songbewertung auf den bekannten Nebenschauplatz „böse medienaffine Annemarie“ und rügte deren Pressekontakte. Meinte Eichinger das ernst? Die Bestquoten bei den werberelevanten Zuschauern zwischen 32 und 35 Prozent – wohl auch eben diesen Nebenschauplätzen zu verdanken. Daniel Schuhmacher soll bleiben, er wurde durchweg gelobt, war aber wie immer introviertiert und in blieb seiner Welt. Die Zuschauer wählten Schuhmacher, Eilfeld und Kreuz weiter.
Doch wichtiger sind Bohlens Provokationen, sie polarisieren, produzieren Einschaltquoten und – Werbegold.

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