Mission Hollywood – trotz viel Sexappeal fehlen die Zuschauer

Weiter gings mit Til Schweigers Moderationen durch Szenen mit möglichst schlüpfrigen Texten. Mit dem Fazit der Süddeutschen Zeitung: „Gewinnen kann nur, wer sich am überzeugendsten als Sex-Objekt verkauft“ ist über das Strickmuster dieser Schauspielerinnen-Casting-Show alles gesagt.

Til Schweigers Castingstück im Spiegel der Süddeutschen Zeitung
Die SZ Autoren gehen auch mit den Juroren hart ins Gericht, sprechen von einem „Dampfbad-Gefühl“ wenn den Männern wie Heiner Lauterbach, Til Schweiger und dem eingeflogenen amerikanischen Schauspielcoach Bernard Hiller beim Darstellerinnen-Casten so zugehört wird. Nur eben, dass der Schreibtisch dazwischen steht und nicht auf Saunahandtücher geschwitzt wird.

Stern und FAZ über „Mission Hollywood“
Der „Stern“ bewertet auch die neue Ausgabe als einen „Parcour der Peinlichkeiten“. Besonders verärgert zeigt sich die Autorin der FAZ, die probeweise die Kameras ausschaltet und die Situation als „sexuelle Belästigung“ durch Castingpersonal entlarvt und feststellt, dass mit der Serie sexuelle Belästigung zum Unterhaltungsgenre aufgestiegen ist.

Quotensturz aber noch kein Quotenaus
Vielleicht empfinden viele Zuschauerinnen genauso. Doch obwohl abgestürzt auf 7 Prozent Gesamtzuschauern, bleiben 12,4 Prozent der Zielgruppe erhalten. Für RTL kein Schaustück, aber noch nicht das Total-Aus. Die Karawane wird weiterziehen, der Obercastinghirte Schweiger gibt sich bevorzugt im Cowboymacker-Style. Irgendwie wird man bei ihm das Gefühl nicht los, dass er am Castingset selbst noch nach seiner Rolle sucht.

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