Das Ringen um Michael Jacksons Kinder – bekommt Debbie Rowe ihre Kinder zurück

Liza Minelli, Brooke Shields, Madonna, Paul McCartney, Mariah Carey, Liz Taylor bis hin zu aktuellen Showstars wie Lady Gaga zeigen offen ihre große Betroffenheit über Michael Jacksons plötzliches Ableben. Weltweit berichten Sender über die Musiklegende.

Ein besonderes Kapitel in seinem Leben, sind Michael Jacksons Kinder, die er auf unbekannte Art und Weise in einer Kurzehe gezeugt und über eine Leihmutter „bestellt“ hatte.
Michael Jacksons Mutter kümmert sich um die Kinder, aber Debby Rowe, die jahrelang zurückstand gegenüber der Betreuungsmaschinerie des Jackson Clans, insbesondere auch seiner Entourage, hat weiterhin ein Sorgerecht. Denn obwohl sie zu Jacksons Lebzeiten auf das Sorgerecht verzichtet hatte, möglicherweise auch aufgrund hoher Geldzahlungen, gibt es konkrete Aussagen dazu, dass sie weiterhin berechtigt ist.

Sorgerechtsentzung war nicht entgültig

Debbie Rowe gilt weiterhin als Erziehungsberechtigte, da die Abgabe des Sorgerechts nicht auf einer Prüfung ihrer Erziehungsfähigkeit beruhte, sondern auf anderen Absprachen.
Für einen entgültigen Sorgerechtsentzug müsse, so der Rechtsanwalt Lance Spiegel, der ehemals Jackson vertrat, das amerikanische Amt für Kinder und Familienangelenheiten einen Eignungstest bei der Mutter durchführen, in dem dann gegebenenfalls das Sorgerecht entgültig ausgeschlossen wird. Eine solche Prüfung fand nie statt und Debbie Rowe steht sogar an erster Stelle hinsichtlich des Sorgerechts.

Die Gerichte könnten widersprechen
Sollte es zu einem Streit kommen, kann ein Gericht darüber entscheiden, ob den Kindern eine solche Umstellung schaden würde und „für das Kindeswohl“ gegebenenfalls anders entscheiden.
So scheint die Lage offen und vieles von der Ansicht und Entscheidung der Richter abhängig. Denn dass Kathrin Jackson, die Oma der Kinder, sich dagegen wehren wird, Rowe die Kinder wieder zu überlassen, muss angenommen werden. Eine Entscheidung, darüber, was für die Kinder besser ist – ein Verbleiben im Jackson Clan oder eine Rückkehr zur leiblichen Mutter ist sicher keine einfache Entscheidung. Es geht dabei um Prince Michael Jackson Jr., den sie 1997 und um Tochter Paris Michael Katherine Patricia Jackson, die sie 1998 zur Welt brachte. Bei Michael Jacksons drittem Kind ist die Rechtsfrage geklärt, es wurde von einer Leihmutter ausgetragen, die von Anfang an einer Abgabe des Kindes an Jackson zugestimmt hatte. Das Prinzip Leihmutterschaft ist in Deutschland aus ethischen Gründen verboten und strafbar. In Amerika und England und in einigen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Belgien, Niederlande, Italien, Griechenland ist sie erlaubt.

unveröffentlichter Michael Jackson Song, 20 Sekunden: hier

Quellen: ZDF Magazin 26.06.09, SZON, TMZ zum Sorgerecht: hier

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