Alberto Contador – Dopingtest positiv beim Sieger der Tour de France

Unschuldig natürlich sei er, verunreinigte Lebensmittel seien Schuld. Denn Clenbuterol habe er nicht verwendet.

Erstaunlich, dass die Sportler aus der 1. Liga dann doch erwischt werden. So können alle Tricks und Kniffe bei der Einnahme verbotener Präparate wie zum Beispiel – die Medikament vor der Tour abzusetzen – nicht verhindern, dass die Dopingfahnder doch fündig werden.

Nun so geschehen, 16 Stunden nach der Verleihung der Siegermedaille fand man am 21. Juli 2010 beim Tour de France Sieger Alberto Contador Clenbuterol in der Urinprobe. Gerne möchte man dem strahlenden vitalen Spanier glauben, dass alles ein Unrecht sei, doch der Sportfans haben sich schon zuviele von diesen Unschuldsbeteuerungen anhören müssen, um sie noch zu glauben. Auch die gezogene B Probe war positiv.

Clenbuterol ist ein Asthmatherapeutikum, ist aber auch für Muskelaufbau und Fettabbau gut, schon Kathrin Krabbe hatte es in ihrer Sportlernahrung. Die Nebenwirkungen sind unangenehm, erhöhte Herzfrequenz, erhöhte Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Muskelzittern, sie sollen jedoch bei langfristiger Einnahme verschwinden.
Fraglich ist tatsächlich, warum Contador bei der Dosierung des Mittels so ungeschickt vorgegangen sein kann, dass es in einer aktuellen Probe zum Zeitpunkt der Tour gefunden werden konnte. Hier sind sich die Experten uneins, inwieweit man die Theorie von der Kontamination von Lebensmitteln folgen soll.

Es droht eine Aberkennung seines Toursieges, es wäre die zweite Aberkennung in der Geschichte der Tour de France. 2006 war Floyd Landis wegen Dopings deklassiert worden.

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