Vogel – und Bienennahrung anbieten – Garten Balkonkästen Balkone

Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, das Verschwinden von Grünflächen in den Städten bedeutet – einheimische  Tiere brauchen unserer Unterstützung auch nach den Kernfutterperioden in der kalten Jahreszeit. Eine Zufütterung bis mindestens einschließlich Mai, der die erste Brutperiode mit umfasst, macht Sinn.

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Spatzen in der Stadt
Thomas Schaal / pixelio

Was kann ein Stadtbewohner, neben einer Verlängerung der Futterperiode auf Mai einschließlich oder auf ganzjährig, für weitere Maßnahmen treffen.  Für Bienen kann jeder der einen Garten oder einen Balkonkasten oder Balkon hat, Bienenfutterpflanzen aussäen. Besonders beliebt ist dabei die Stockmalve, sie ist in den Bienenfutterpflanzenmischungen enthalten und aus dem Saatgut des Vorjahres, kann man dann die nächsten Malvengenerationen pflanzen.Sie  ein prächtige und mächtige Staude mit üppigen und langlebigen Blütenkelchen. Wer sie etwas zeitversetzt aussät, sieht noch im Oktober Blüten.

Bienen und Hummeln feiern ein Fest mit diesen Pflanzen. Sie bearbeiten die Malven intensiv um ihrem jeweiligen „Lebenswerk“ – die Nachzucht versorgen bei den Hummeln -, oder die Honigproduktion bei den Bienen. Das „die Natur alles bietet“ oder „in der Natur gibts das alles“ da muss ich doch nicht… gilt leider nicht. Jeder Einzelne ist gefragt.  Jedes neue Haus, jeder erneuerte Straßenzug, jede weitere Monokultur etc. nehmen den Kleintieren Platz und Nahrung weg.

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Bachstelze in der Stadt
Thomas Schaal / pixelio.de

Je nach Wetterlage kommen Knospen im März, April, Mai. Für Drosseln oder Amseln ist vielleicht der eine oder andere Regenwurm drin, aber die Bäume und Blumen geben bei mittleren Temperaturen noch nicht sehr viel Insekten her. Das letzte Jahr war ausgesprochen insektenarm. Beim abendlichen Pflanzengießen wurde man ohne Schutzmaßnehmen immer von Mücken zerstochen. Das war im letzten Sommer nicht so.  Wer also Tiere füttert wie Vögel oder Eichhörnchen – nicht damit aufhören bis Mai wäre fair, denn die Abnahme der Insekten ist keine Zeitungsente.

 

 

 

 

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