Verschenk-Internetseiten

Den ökologischen Fußabdruck der Produkte bzw. jedes Nutzers der Produkte zu vergrößern und das Miteinander in der Konsumgesellschaft etwas zu entspannen, wäre der Sinn von Verschenk-Internetaktivitäten.

Dinge, die man nicht mehr braucht oder gerne hätte gibt es schließlich genug, aber die Sites sind nicht sooo populär. Einschlägige Kleinanzeigenblätter steuern den Gebrauchtmarkt. Hier ist dann aber eine Zahlung fällig. Der  theoretische Unterbau und die gute Absicht, etwas zu verschenken bleibt hier zugunsten des schnöden Mammons, und sei er auch noch so klein, auf der Strecke. Daher sind die Verschenk-Internetseiten etwas politischer und haben einen erklärten gesellschaftlichen Anspruch. Zudem sind sie nicht institutionell, entziehen sich den karitativen kirchlichen Institutionen, die preiswerte Kleidung und Gebrauchsgegenstände anbieten.

Zwei Seiten verdienen nur aus dokumentarischen Gründen eine Erwähnung.

Es gibt sie tw. noch aber aufgrund fehlenden Traffics gilt eher – es war einmal – für:  www.gegenabholung.de. Hier ist wirklich wenig los und eigentlich vor allem Werbung findet sich auf: Alles umsonst.

Aber es geht weiter. Viel los ist auf:

Free your stuff

HIer gibts auch einen passenden Facebookaccount dazu und vor allem – ein paar aktuelle Posts! Die Suchfunktion nach PLZ zeigte aber bei einem Testlauf keine Ergebnisse, obwohl ein Objekt in der Stadt angeboten wurde.

Regional scheint die Idee besser zu funktionieren. Die Verschenk- / Tauschseite Region Aachen/Düren  verfügt über aktuelle Einträge.

Die Liste Umsonstläden in Deutschland und Österreich existiert.

Der Umsonstladen Bremen  ist webtechnisch umgezogen aber noch aktiv.

Anders konsumieren ist nicht weit weg vom konsumbewussten anders leben – daher ein zusätzliches Site-Angebot

 

Kommune war gestern? Nicht ganz. Heute, unter ähnlichen aber nicht identischen Vorzeichen wird wieder in Gemeinschaften zusammengelebt, egal ob sie nun Kommune, Kuhmuhne, Lebensgut, Familiafeliz, Allerwohnen, Oekodorf oder einfach Kooperative heißen. Hätten die Kommunarden von damals das Gleichberechtigungskonzept und die gesunde Ernährung berücksichtigt, wären sie ihrer Zeit um 30 Jahre voraus gewesen.

Aber für ein gesundes und sozial erfülltes Leben mit weniger Konsum ist es nie zu spät. Nicht alle Links passen, trotzdem bietet die Anderslebenliste ein stattliches Kompendium an Alternativen zur Kleinfamilie, respektive zum Singleleben, in dem Konsum ganz schön klein geschrieben wird.

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